Startseite
  Über...
  Archiv
  Malediva- Weihnachten :)
  Eigene Fotos
  Eigene Gedichte
  Funny Pics, Videos & Sayings :)
  Andere interessante Blogs
  Recently Seen Movies
  Buchtipp: Sehnsucht ist tiefer als das Meer
  Song(s) of the Month
  Gedichte (von Reiner Kunze u.a.)
  Songtexte
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    maccabros

    - mehr Freunde


Links
   Teste dich ...
   Mein Kanal bei youtube
   Chris de Burgh's Official Homepage
   Laith Al Deen
   Serien & Filme direkt im Netz anschauen
   Lois Royo (Gallery)
   Victoria Frances
   Hans Werner Sahm
   Gate to Nowhere (SF Art)
Letztes Feedback
   22.12.12 20:37
       22.01.13 02:37
   
mwucazrr
   4.04.13 02:37
    zJsB8d vchojyhxyogm, [u
   17.10.13 11:40
    Moin, moin... auf das Ph
   27.03.15 19:31
    http://www.viagrabelgiqu
   28.05.15 12:52
    Denk an Dich / Euch...


http://myblog.de/ladyfromvulcan

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Nichts bleibt wie es ist

Ich träume mich satt
an Geschichten
und Geheimnissen

Unendlicher Kreis aus Sternen
ich frage sie
nach Ursprung Sinn und Ziel
sie schweigen mich weg

Den Orten die ich besuche
gebe ich neue Namen
nach den Wundern
die sie mir offenbaren

Nichts bleibt wie es ist
es wandelt sich
und mich

- Rose Ausländer


VON DER INSPIRATION

Nur ein anfänger von engel
fliegt unterhalb der wolken
(noch ist er in sich selbst
nicht weit genug entfernt vom menschen)

Wenn deine stirn ein flügel streift,
ist's einer von ihnen,

und du stehst am anfang
wie er

- Reiner Kunze

Mondnacht

Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
 
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
 
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

                                                       

Der, den ich liebe ...

Der, den ich liebe
Hat mir gesagt
Daß er mich braucht.
Darum
Gebe ich auf mich acht
Sehe auf meinen Weg und
Fürchte von jedem Regentropfen
Daß er mich erschlagen könnte.

B. Brecht

                                   

Erinnerungen an Marie A.

1
An jenem Tag im blauen Mond September
Still unter einem jungen Pflaumenbaum
Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe
In meinem Arm wie einen holden Traum.
Und über uns im schönen Sommerhimmel
War eine Wolke, die ich lange sah
Sie war sehr weiß und ungeheuer oben
Und als ich aufsah, war sie nimmer da.

2
Seit jenem Tag sind viele, viele Monde
Geschwommen still hinunter und vorbei
Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen
Und fragst du mich, was mit der Liebe sei?
So sag ich dir: Ich kann mich nicht erinnern.
Und doch, gewiß, ich weiß schon, was du meinst
Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer
Ich weiß nur mehr: Ich küsste es dereinst.

3
Und auch den Kuss, ich hätt' ihn längst vergessen
Wenn nicht die Wolke da gewesen wär
Die weiß ich noch und werd ich immer wissen
Sie war sehr weiß und kam von oben her.
Die Pflaumenbäume blühn vielleicht noch immer
Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind
Doch jene Wolke blühte nur Minuten
Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind.

(Bertolt Brecht)




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung